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 Das Grüne Brett 2
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 Schnecken 22.05.2002 (15:57) ClaudiaK.
Hallo,

ich habe schon einiges gegen Schnecken auf natürlichem Wege ausprobiert - von Bier bis hin zu etherischen Ölmischungen, aber so recht zufrieden bin ich noch nicht.

Aber vielleicht gibt es ja etwas was ich noch nicht kenne.

Ich würde mich freuen wenn jemand noch ein paar Tipps gegen meine Schneckeninvasion
im Garten hätte.

Lochmuster ist zwar manchmal schön, aber nicht unbedingt auf Blättern und Blüten ;-)

Vielen Dank für alle Tipps


ClaudiaK.
 Re: Schnecken 23.05.2002 (11:22) karina
> Hallo!
Du könntest Eierschalen sammeln und dann in einem Tiegel etwas zermahlen(aber nicht ganz fein)und die Scherben rund um die betroffenen Blumen bzw.um das Beet streuen.Angeblich ist die Unterseite der Schnecken so empfindlich,daß sie sich an den rauhen Bruchstellen der Schalen verletzen und deshalb nicht über diesen "Schranken"können.Hab ´es selbst noch nicht ausprobiert,klingt aber ganz logisch.

PS:Eine garantie,daß Schnecken kommen hat man,wenn man Tagetes pflanzt.Ich habe nie Schnecken im Garten gehabt(auch wenn die ganze Nachbarschaft voll damit war)bis ich letztes Jahr Tagetes gepflanzt habe.Anscheinend nehmen die Tiere sogar weite Umwege auf sich,um an die Pflanzen zu kommen.

karina
 Re: Schnecken 23.05.2002 (22:29) Monika
Hallo Claudia

Gute Erfahrung machte meine Freundin mit Kleintierstreu (Sägespäne).Einfach flächig um die Pflanzen verteilen, wenn die Schnecken darüber kriechen, trocknet die Streu ihr Sekret aus, was zu Folge hat, daß die Schnecken die Pflanzen nicht mehr erreichen können.

Gruß
Monika
 Re: Schnecken 25.05.2002 (04:13) amo
> ich habe schon einiges gegen Schnecken auf natürlichem
> Wege ausprobiert - von Bier bis hin zu etherischen
> Ölmischungen, aber so recht zufrieden bin ich noch nicht.
>
> Ich würde mich freuen wenn jemand noch ein paar Tipps
> gegen meine Schneckeninvasion
> im Garten hätte.

Ich habe kürzlich in einem Anzeigenblättchen gelesen, daß etwas westlich von Augsburg ein Mann einen Schneckenzaun entwickelt hat, weil er keine existierende funktionierende Lösung fand. Das Blättchen habe ich aber schon weggeworfen, weil ich selbst in so einem dummen Wohnblock wohne, wo man keinen Garten haben und der Inhalt damit für mich keinen Nutzen in der nächsten Zeit haben kann.

Hier mal aus dem Gedächtnis, was ich las:
Der Schneckenzaun besteht aus Teilen, die man aneinandergereiht lückenlos verbunden in die Erde steckt und damit ein Gebiet komplett einzäunt. Diese Teile sind so geformt, daß die Schnecken an ihnen nicht gut hochkriechen können, weil sie keine durchgehende Auflagefläche für ihren Fuß finden können, so daß der auf der geringen Fläche der vorstehenden Lamellen, auf denen sie dann kriechen müssen, Platz findende Schleim nicht das Gewicht der Schnecke tragen kann. Die Schnecken fallen dann wieder herunter.
Der Zaun wird außen zusätzlich mit einer Lösung aus Salz, Wasser, einer Moosart, das Schnecken umgehen und einem Verdickungsmittel bestrichen. Deshalb hat der Zaun oben nach außen hin auch einen Schutz vor Regenwasser, damit die Lösung nicht so schnell abgewaschen wird.

Das Salz löst ja bekanntlich den Schleim der Schnecken auf und er wird dünnflüssig wie Wasser und fliest weg. Das unterstützt natürlich sehr die mechanische Wirkung der Oberflächenstruktur des Schneckenzaunes, wenn eine Schnecke versucht, daran hochzukriechen, um in das Innere zu der begehrten Mahlzeit zu gelangen. Die meisten Schnecken drehen schon um, wenn sie des Mooses gewahr werden.

Der Erfinder brauchte ca. 2 Jahre, den Zaun und das Mittel zu entwickeln.

Es stand da, daß inzwischen einige Gartenmärkte großes Interesse an dem Zaun bekundet hätten und ihn zum Kauf anböten.

Soweit der "Bericht".

Ich habe keinerlei Erfahrung damit und die Barriere noch nie gesehen, kann also keine gesicherte Empfehlung aus Erfahrung aussprechen. Aber das Gelesene klingt auf den ersten Blick so plausibel, daß es für einen Gartenbesitzer meiner Meinung sicher einer näheren Untersuchung Wert ist.

Leider weiß ich nicht mehr den Namen und nicht einmal mehr den Wohnort des Erfinders.

Es könnte im "tip der Woche" oder in der "Stadtzeitung" (Augsburg, Königsbrunn, Haunstetten) gestanden haben, so daß eine diesbezügliche Nachfrage bei den Redaktionen der genannten Blättchen eine hohe Erfolgsaussicht hat.


Viel Erfolg und prosit ( = möge es nützen )!

euer amo
 Vielen Dank für die tollen Tipps ! ! ! [ohne Text] 28.05.2002 (16:15) ClaudiaK.

Dies ist ein Beitrag aus dem Forum "Das Grüne Brett ". Die Überschrift des Forums ist "Das Grüne Brett 2".
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